Ja, es kann jeden treffen!  &  Nein, es gibt kein typisches Opfer!

Wie kommt es nun dazu?

Einfach erklärt:

 

Person A hat einen Konflikt mit Person B

 

B fühlt sich unterlegen und holt sich Unterstützung von C,D,E,F,G

 

Person A hat nun einen Konflikt mit Person B + C,D,E,F,G

 

Somit haben wir nun auf der einen Seite den Betroffenen (Person A) und auf der anderen Seite den Mob.

 

Es gibt Mobbingfälle, die jeden Krimi in den Schatten stellen – so skurril kann mancher gar nicht denken – aber so ist leider die Realität.


Der Betroffene ist doch selbst schuld! – Wirklich?

So einfach ist das leider nicht…

 

Ein kurzer Denkanstoß:

Sie haben sich auf eine Stelle beworben und den Job bekommen.

Was Sie nicht wissen können: interne Bewerber wurden abgelehnt oder der beste Freund/die beste Freundin eines Kollegen hat sich ebenfalls beworben.

Können Sie sich Ihren Einstand vorstellen? Ohne Sie zu kennen und ihre Arbeit bewerten zu können, schlägt Ihnen bereits Missgunst, Neid oder auch Ablehnung entgegen.

Sicherlich kann sich die Situation wieder entschärfen – es kann aber auch schlimmer werden.

Sind Sie nun selbst schuld?

 

Natürlich gibt es genug Fälle, in denen ein Konflikt zwischen Kollegen (oder auch mit dem Vorgesetzten) entstanden ist und nicht rechtzeitig gelöst wurde. Hier hat der Betroffene auch seinen Teil dazu beigetragen.

 

Spannungen und Konflikte zwischen Kollegen sind völlig natürlich, sofern diese auf einer "normalen" Ebene bleiben. Auch "kleine Streiche" und gelegentliche "Neckereien" zählen nicht zum Mobbing.


Woran erkenne ich, dass ich gemobbt werde?

Der Betroffene merkt es meist leider als letzter.

Anfangs wundert er sich vielleicht nur, dass Informationen nicht weitergegeben wurden, dass einige Kollegen nicht mehr grüßen, dass Unterlagen nicht auffindbar sind…

 

Sie selbst merken es spätestens, wenn sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert.

 

Die Folgen von Mobbing sind immens und allein haben Sie kaum eine (keine) Chance, diesem Teufelskreis zu entkommen.

Betroffene reagieren aus Sicht des Umfelds meist schnell gereizt, gelten als überempfindlich und vielleicht als zickig. Das sind ernstzunehmende Anzeichen, da diese bereits eine Folge von Mobbing sind.


Wieso ich?

Diese Frage klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch.

 

Wir suchen zusammen nach Lösungen und erarbeiten Ihren individuellen "Fahrplan".

Ich zeige Ihnen verschiedene Möglichkeiten auf und Sie entscheiden am Ende, wie Sie weiter verfahren möchten.

Sollten Sie weitere Unterstützung wünschen, stehe ich natürlich gern stark an Ihrer Seite.

 

Unser Gespräch bleibt natürlich vertraulich!